Elternabende zur Medienerziehung

Elektronische Medien sind ein fester Bestandteil im Leben unserer Kinder. Die Familie ist dabei zumeist der erste Ort, an dem die Weichen für die Mediennutzung gestellt werden. Hier werden wichtige Regeln zum Umgang mit Medien formuliert und Vereinbarungen mit den Kindern getroffen.
Eltern stehen Fragen zur Medienerziehung aber oft ratlos gegenüber in ihrem Bemühen, ihre Kinder einerseits zu fördern, sie aber gleichzeitig zu schützen und im Umgang mit Medien Grenzen zu setzen.
Mit der Initiative Eltern+Medien greift die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) seit dem Jahr 2007 den Orientierungs-, Beratungs- und Aufklärungsbedarf von Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder auf. Das Projekt, mit dessen Durchführung das Grimme-Institut in Marl beauftragt wurde, unterstützt Kindergärten und Kitas, Schulen und Familienzentren, aber auch Elternvereine und andere Initiativen bei der Planung und Organisation von Elternabenden zu Fragen der Mediennutzung. So konnten mit einem eigens qualifizierten Referentenpool mit 80 Medienpädagoginnen und Medienpädagogen bislang in nahezu 3.000 Veranstaltungen mehr als 80.000 Eltern erreicht werden.
Ergänzend zum bisherigen Angebot der Initiative Eltern+Medien wurde im Jahr 2010 erfolgreich mit der Einbeziehung von Bildungseinrichtungen in NRW begonnen, die als Partnereinrichtungen der Initiative Eltern+Medien eigenverantwortlich Informationsveranstaltungen für Eltern anbieten und damit die Möglichkeit erhalten, das Thema Medienerziehung in ihrem Portfolio zu verankern.



